Im vergangenen Jahr investierte die Stadt Wien 57 Millionen Euro in den Ausbau der Radwege. Im Rahmen von 53 Projekten wurden 20,5 Kilometer Radwege neu errichtet. Zusätzlich zur Radinfrastruktur wurde die betroffene Umgebung begrünt und klimafit umgestaltet. Davon profitieren alle Wiener*innen.
Zu den Highlights der Radwegoffensive gehören durchgehende Verbindungen zwischen Donaukanal und Gürtel, die Fertigstellung des Mega-Radhighways in der Wagramer Straße, die großflächige, komfortable Radinfrastruktur auf der Alszeile zwischen Dornbacher Straße und Alsgasse oder die Entflechtung von Fuß- und Radweg am Donaukanal. Auch im Westen Wiens wurden Radweglücken geschlossen, etwa die 1,1 Kilometer lange Fahrradstraße in der Auhofstraße zwischen Dommayergasse und Feldmühlgasse. 70 Prozent der neuen Radverkehrsinfrastruktur sind baulich getrennte Radwege und 25 Prozent Fahrradstraßen (bzw. fahrradfreundliche Straßen) mit Vorrang für Radler*innen. Auch diverse Gürtelüberquerungen wurden komfortabler gestaltet.
Zudem sorgen 736 Grünpfeile für ein rascheres Vorankommen und geringere Wartezeiten beim Radfahren. Zahlreiche kostenfreie Radkurse wurde an Kindergärten und Schulen abgehalten, bei 16 Rad-Checks kümmerten sich Radmechaniker kostenfrei um kleine Probleme am Fahrrad. Die Radwegoffensive geht 2026 in die nächste Runde.
Erfolgreiche Radwegoffensive 2025