Media
Internationale Büros der Stadt Wien – Berlin
Die Stadt Wien hat sich im Jahr 2020 dazu entschieden, ihr jüngstes Auslandsbüro in der deutschen Hauptstadt zu eröffnen. Die langjährigen freundschaftlichen Verbindungen zwischen Wien und Berlin werden so weiter vertieft, Aktivitäten von Stadtregierungs - bis Bezirksebene gestärkt. Zu den zentralen Zielen zählt der kontinuierliche Ausbau des bestehenden Kontaktnetzwerks sowie die Schaffung eines Rahmens für neue Dialoge und Partnerschaften. Der Austausch zu gemeinsamen Herausforderungen soll somit unterstützt werden und Impulse für Lösungsvorschläge gesetzt werden. Dabei ist auch die begleitende Medienarbeit von zentraler Bedeutung, um so das Interesse an städteübergreifenden Themen auf kommunaler Ebene zu wecken, eine breitere Öffentlichkeit zu informieren und somit auch den Standort Wien international zu stärken.
Team
City News
Neues Stadtquartier im Berliner Nordosten
Im Berliner Nordosten entsteht ein neues gemischtes Stadtquartier: Auf einem rund 4,9 Hektar großen Gewerbeareal an der Hönower Straße im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sollen die heutigen Möbelmärkte, Parkflächen und weitere Gewerbenutzungen langfristig einem Mix aus Wohnungen, Gewerbe und sozialen Angeboten weichen. Geplant sind unterschiedlich hohe Gebäude mit zwei bis fünf Geschossen. Entlang einer Straße soll eine "Handwerker*innenmeile" mit Gewerberäumen entstehen – vorgesehen sind unter anderem ein Café, ein Jugendclub sowie ein Sanitätshaus mit Apotheke. Besonders deutlich wachsen soll die Stadtteilbibliothek Mahlsdorf: Ihre Fläche könnte sich von derzeit rund 260 auf 1.050 Quadratmeter vervierfachen. Ende Juli beschloss das Bezirksamt die Aufstellung des Bebauungsplans. Die jetzt vorgestellte städtebauliche Skizze ist allerdings noch keine konkrete Bauplanung, sondern der Auftakt eines längerfristigen Entwicklungsprozesses.
Senat in Berlin blockiert Vorschlag für gemischtes Quartier
Am Volkspark Humboldthain in Berlin soll auf einem 6,5 Hektar großen Areal eigentlich ein reines Gewerbequartier mit bis zu 8.000 Arbeitsplätzen entstehen. Der Projektentwickler möchte die Pläne nun ändern und auf knapp einem Drittel der Fläche bis zu 1.000 Wohnungen bauen, darunter 30 Prozent geförderte Wohnungen. Er argumentiert mit der veränderten Nachfrage auf dem Berliner Büromarkt, dem hohen Wohnraumbedarf und dem Wunsch nach einem lebendigen, gemischten Quartier. Offenbar zeigt sich der Bezirk Berlin-Mitte dem Vorhaben gegenüber offen, doch die zuständigen Senatsverwaltungen lehnen eine Abweichung vom geltenden Bebauungsplan bislang ab. Sie verweisen darauf, dass sowohl der Flächennutzungsplan als auch der Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2040 die Fläche weiterhin für Gewerbe vorsehen.
Kritik an Berliner Bürgermeister wegen möglicher Compliance-Verstöße
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) steht wegen eines von einem Unternehmen finanzierten Abendessens in der Kritik. Bei dem Treffen im Berliner Luxushotel Grand Hyatt nahmen neben Wegner und seiner Lebensgefährtin auch Matthias Hundt teil – der Unternehmer, den Wegner wenige Monate später zum Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie Chief Digital Officer (CDO) des Landes Berlin ernannte. Das Abendessen wurde von den Elbe Flugzeugwerken bezahlt und von der Senatskanzlei als Arbeitstreffen bezeichnet. Die Berliner Opposition sieht darin einen möglichen Compliance-Verstoß und wirft Wegner den Anschein einer Vorteilsannahme vor.
Neues Stadtquartier im Berliner Nordosten
Im Berliner Nordosten entsteht ein neues gemischtes Stadtquartier: Auf einem rund 4,9 Hektar großen Gewerbeareal an der Hönower Straße im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sollen die heutigen Möbelmärkte, Parkflächen und weitere Gewerbenutzungen langfristig einem Mix aus Wohnungen, Gewerbe und sozialen Angeboten weichen. Geplant sind unterschiedlich hohe Gebäude mit zwei bis fünf Geschossen. Entlang einer Straße soll eine "Handwerker*innenmeile" mit Gewerberäumen entstehen – vorgesehen sind unter anderem ein Café, ein Jugendclub sowie ein Sanitätshaus mit Apotheke. Besonders deutlich wachsen soll die Stadtteilbibliothek Mahlsdorf: Ihre Fläche könnte sich von derzeit rund 260 auf 1.050 Quadratmeter vervierfachen. Ende Juli beschloss das Bezirksamt die Aufstellung des Bebauungsplans. Die jetzt vorgestellte städtebauliche Skizze ist allerdings noch keine konkrete Bauplanung, sondern der Auftakt eines längerfristigen Entwicklungsprozesses.
Senat in Berlin blockiert Vorschlag für gemischtes Quartier
Am Volkspark Humboldthain in Berlin soll auf einem 6,5 Hektar großen Areal eigentlich ein reines Gewerbequartier mit bis zu 8.000 Arbeitsplätzen entstehen. Der Projektentwickler möchte die Pläne nun ändern und auf knapp einem Drittel der Fläche bis zu 1.000 Wohnungen bauen, darunter 30 Prozent geförderte Wohnungen. Er argumentiert mit der veränderten Nachfrage auf dem Berliner Büromarkt, dem hohen Wohnraumbedarf und dem Wunsch nach einem lebendigen, gemischten Quartier. Offenbar zeigt sich der Bezirk Berlin-Mitte dem Vorhaben gegenüber offen, doch die zuständigen Senatsverwaltungen lehnen eine Abweichung vom geltenden Bebauungsplan bislang ab. Sie verweisen darauf, dass sowohl der Flächennutzungsplan als auch der Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2040 die Fläche weiterhin für Gewerbe vorsehen.
Kritik an Berliner Bürgermeister wegen möglicher Compliance-Verstöße
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) steht wegen eines von einem Unternehmen finanzierten Abendessens in der Kritik. Bei dem Treffen im Berliner Luxushotel Grand Hyatt nahmen neben Wegner und seiner Lebensgefährtin auch Matthias Hundt teil – der Unternehmer, den Wegner wenige Monate später zum Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie Chief Digital Officer (CDO) des Landes Berlin ernannte. Das Abendessen wurde von den Elbe Flugzeugwerken bezahlt und von der Senatskanzlei als Arbeitstreffen bezeichnet. Die Berliner Opposition sieht darin einen möglichen Compliance-Verstoß und wirft Wegner den Anschein einer Vorteilsannahme vor.
In Berlin-Mitte werden die meisten Autos abgeschleppt
2025 wurden in Berlin 68.553 Fahrzeuge abgeschleppt – rund 24 Prozent weniger als noch 2022. Die meisten Fälle gab es in Berlin-Mitte mit 13.098 Fahrzeugen, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (9.983) und Neukölln (9.636). Schlusslicht war Marzahn-Hellersdorf mit 835 abgeschleppten Autos, wobei die Zahl dort seit 2022 kontinuierlich gestiegen ist. Insgesamt wurden 2025 mehr als 2,7 Millionen Verkehrsordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr erfasst; abgeschleppt wurden davon lediglich rund 2,5 Prozent. Als Grund für den Rückgang nennen mehrere Bezirke einen Mangel an verfügbaren Abschleppwagen, wodurch Ordnungsamtsmitarbeitende teils bis zu zwei Stunden auf einen Einsatz warten müssen. Zusätzlich setzte die BVG 2025 insgesamt 11.152 Fahrzeuge um, die unter anderem Busspuren, Tramgleise oder Haltestellen blockierten.
Immer mehr synthetische Drogen in Berliner Gefängnissen
Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Berliner Haftanstalten 2,4 Kilogramm mit NPS getränktes Material sichergestellt – damit bereits so viel wie im gesamten Jahr 2025. Besonders große Mengen wurden in der JVA Tegel (1.300 Gramm), der JVA Moabit (500 Gramm) und der JVA Heidering (300 Gramm) gefunden. Die Substanzen können bei Gefangenen zu starken Verhaltensveränderungen und unberechenbaren Reaktionen führen. Berichtet wird von Häftlingen, die ihre Zellen verwüsten und auf Vollzugsbeamte losgehen. Seit 2025 setzen die Berliner Haftanstalten moderne Ionen-Scanner ein, die auch kleinste Spuren verschiedener Substanzen erkennen können. Nach Einschätzung der Justizverwaltung könnte der Anstieg der Funde teilweise auch darauf zurückzuführen sein. Seit Ende Juni dürfen Gefangene ihre Post aufgrund einer Gesetzesänderung zudem ausschließlich als Kopie erhalten, was die Einfuhr der Drogen erschweren könnte.
Gesperrte Asservatenstelle bringt Berliner Ermittler*innen in Bedrängnis
Die Asservatenstelle des Berliner Landeskriminalamts ist wegen Schadstoffbelastungen vorerst gesperrt. Dadurch können derzeit weder neue Beweismittel eingelagert noch bereits gelagerte Beweise ausgewertet werden. Deshalb wurden gemeinsame Kontrollen von Polizei, Zoll, Finanz- und Ordnungsämtern teilweise ausgesetzt. Besonders problematisch ist die Unterbringung beschlagnahmter Spielautomaten, aber auch Shisha-Tabak, Hehlerware, Waffen und Bargeld benötigen weitere geeignete und gesicherte Lagerflächen. Berlins Asservatenkammern sind bereits seit Jahren überlastet. Allein im Kriminalgericht Moabit lagern rund 35.000 Beweisstücke. Innen- und Justizverwaltung suchen deshalb kurzfristig nach geeigneten Räumen und planen langfristig eine gemeinsame Asservatenstelle beim neuen Kriminaltechnischen Institut in Treptow. Die Innenverwaltung betont zugleich, dass geplante Verbundeinsätze trotz der Kapazitätsprobleme fortgeführt werden sollen.


