Mit einer großen Beschleunigungsoffensive für Straßenbahnen und Busse möchten die Stadt Wien und die Wiener Linien die Benutzung der Öffis noch attraktiver machen. Bei 29 Straßenbahn- und 135 Autobuslinien wird das Beschleunigungspotenzial ausgelotet.
Falschparker*innen, Autos, die unmittelbar vor der Bim abbiegen wollen, oder der Bus, der aus der Haltestelle kommt und sich hinter den PKWs einreihen muss bremsen die Öffis. In den vergangenen Jahren wurden bereits zahlreiche Maßnahmen für die Beschleunigung umgesetzt werden. Dazu gehören baulichen Verbesserungen wie Begrünung und breitere Gehsteige, Bevorrangungen bei Ampeln oder baulich getrennte Gleiskörper. Jetzt sind unter anderem weitere Ampelbevorrangungen und grüne Wellen für Bus und Bim, die Beseitigung neuralgischer Öffi-Blockierer-Hotspots, die Anpassung von Abbiegerelationen des motorisierten Individualverkehrs sowie die Schaffung von zusätzlichen eigenständigen Bus- und Straßenbahnspuren geplant. Denn der Anteil der Öffis am Modal Split konnte 2024 um weitere 2 Prozentpunkte gesteigert werden und liegt nun bei 34 Prozent. Dieser positive Trend soll fortgesetzt werden.