Kreislaufwirtschaft beim U-Bahn-Bau
13.8.2026
Durch ein Pilotprojekt der Wiener Linien und wienerberger konnte eine Innovation für nachhaltiges Bauen entwickelt werden: Der Ton aus dem Wiener U-Bahn-Bau wird für die Herstellung von hochwertigen Ziegeln verwendet. Insgesamt werden so aus dem bisherigen Aushub 2,8 Millionen Stück "U-Bahn-Ziegel" produziert.
Das Pilotprojekt verdeutlicht, wie urbane Kreislaufwirtschaft funktionieren kann. Aushubmaterial aus dem Ausbau der Wiener U‑Bahn, konkret aus der Verlängerung der U2 bis zum Matzleinsdorfer Platz, wird nicht deponiert, sondern als wertvoller Rohstoff genutzt. Aus bisher deponiertem U-Bahn-Aushub entsteht so ein regionaler Baustoff, der höchsten Qualitätsstandards entspricht und mit klassischen Ziegeln aus bestehenden Tongruben vergleichbar ist – ohne Abstriche bei Statik, Dämmung oder Schallschutz.
Kurze Transportwege, weniger Deponiebedarf und die Schonung natürlicher Ressourcen machen das Projekt zu einem Vorzeigebeispiel für nachhaltiges Bauen in der Stadt.
Kreislaufwirtschaft beim U-Bahn-Bau