Mit lustigen Motiven weisen die Wiener Linien ab 9. März in einer Kampagne auf störendes Verhalten in den Öffis hin. Dazu zählen lautes Telefonieren, das Verzehren von Speisen, Hunde ohne Maulkorb oder das Tragen von großen Rucksäcken.
Ein Kampagnensong auf den Spuren eines Klassikers von Georg Danzer, Social-Media-Postings, diversen Durchsagen in den Stationen sowie strengen Kontrollen und Ermahnungen sind weitere Bestandteile der Kampagne.
Eine von den Wiener Linien beauftragte Umfrage mit rund 800 Teilnehmer*innen zwischen 16 und 75 Jahren bestätigt den Handlungsbedarf. So halten es 92 Prozent der Befragten für wichtig, dass lautes Telefonieren und Videoschauen ohne Kopfhörer unterlassen wird, aber nur neun Prozent geben an, schon einmal laut über Lautsprecher telefoniert oder Videos ohne Kopfhörer geschaut zu haben. Das eigene Verhalten wird oft als weniger störend wahrgenommen, als es für das Umfeld tatsächlich ist. Die neue Kampagne „Host kan Genierer?“ greift daher genau diesen Punkt auf und schafft Bewusstsein für die oft so negative Wirkung des eigenen Handelns.
Öffi-Kampagne "Host kann Genierer?"