European Cities Conference "Digitaler Humanismus"
21.9.2026
Am 14. und 15. September kamen auf Initiative der Stadt Wien über 100 internationale Expert*innen aus Verwaltung, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um praxisnahe Ansätze und Erfahrungen für die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren. Der Fokus lag dabei auf den Menschen mit ihren sozialen und gesellschaftlichen Bedürfnissen.
Der erste Konferenztag drehte sich um Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung sowie die damit verbundenen rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen. Anhand von Beispielen und Erfahrungsberichten analysierten die Expert*innen, welche Instrumente und organisatorische Strukturen zur dauerhaften Verankerung digital-humanistischer Prinzipien im Verwaltungsalltag benötigt werden.
Am zweiten Konferenztag rückten die Vortragenden den Einsatz von Daten zur smarten Stadtentwicklung und die Teilhabe der Bürger*innen in den Mittelpunkt. Die neuen digitalen Instrumente schaffen auch neue Formen der Bürger*innenbeteiligung, etwa bei Citizen Science Projekten. Zudem wurde der Einfluss der digitalen Entwicklungen auf die Daseinsvorsorge beleuchtet. Auch hier wurde die Wichtigkeit der Achtung von Menschenrechten, Grundwerten und Prinzipien betont, denn auch in Zukunft sollen öffentliche Verwaltungen die Bürger*innen flächendeckend und sicher versorgen.
European Cities Conference "Digitaler Humanismus"