"Low Traffic Grätzl"
2.6.2026
Das Pilotprojekt "Low Traffic Grätzl" schafft mit kleinräumigen, kostengünstigen und schnell umzusetzenden Maßnahmen verkehrsberuhigte Grätzln mit neuen Aufenthaltsbereiche. Und erhöht damit die Lebensqualität für die Bewohner*innen.
Im Zentrum steht die Verkehrsberuhigung. Dazu werden Einbahnen umgedreht oder sogenannte Diagonalfilter errichtet. Das heißt, an Kreuzungen werden Pflanztröge zur Umleitung des Verkehrs aufgestellt. Die Zufahrt für Lieferungen, Anrainer*innen, Einsatzfahrzeuge etc. bleibt bestehen, Radfahren soll überall möglich sein. Wo es möglich ist, können auch autofreie Bereiche und Fußgängerzonen entstehen. Der neugewonnene Platz im Straßenraum wird etwa für Aufenthaltsbereiche genutzt. Hier wird mit schnell und einfach umzusetzenden Maßnahmen gearbeitet: Bodenbemalungen, mobile Bäume in Trögen und Sitzbänke attraktivieren die Wohngebiete.
Die Auswahl der Low Traffic Grätzl-Gebiete erfolgt auf Basis der im Wien-Plan definierten, prioritären Gebiete für die Transformation des öffentlichen Raums. Pioniergebiet ist der Bereich rund um die Wolfganggasse in Meidling. Der neue Med-Uni-Campus, bei der Mariannengasse im neunten Bezirk und das Gebiet beim Schwendermarkt in Rudolfsheim-Fünfhaus sollen folgen.