Die Stadt Wien blickt auf ein erfolgreiches Klimajahr 2025 zurück. Deutlich sinkende Treibhausgas-Emissionen, ein starkes gesetzliches Fundament und umfangreiche Investitionen zeigen, dass ambitionierte Klimapolitik und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen.
Mit dem im April 2025 in Kraft getretenen Wiener Klimagesetz hat Wien als erstes Bundesland Klimaneutralität bis 2040 verbindlich festgeschrieben. "Die positive Klimabilanz 2025 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Das Gesetz verankert Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft als feste Säulen der Stadtpolitik und stärkt Instrumente wie Klimachecks für Gesetze und Bauvorhaben. Gleichzeitig sanken Wiens Treibhausgas-Emissionen laut Umweltbundesamt 2024 um fast sechs Prozent – deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt.
Wien übertraf 2025 seine Ziele bei der Sonnenstrom-Offensive deutlich und treibt mit "Raus aus Gas" die Wärmewende voran. Neue Grün- und Erholungsräume, entsiegelte Flächen sowie Coole Zonen und Trinkbrunnen machen die Stadt hitzeresilienter. Für 2026 sind rund eine Milliarde Euro für klimawirksame Ausgaben vorgesehen. "Ausgaben mit positivem Effekt auf die Klimaziele sind Investitionen in ein gutes Leben in Wien", so Czernohorszky. Auch künftig setzt die Stadt auf eine "konsequente Klimapolitik", die laut Bereichsleiter Andreas Januskovecz "Planungssicherheit, neue Chancen für die Wirtschaft und Lebensqualität für alle" schafft.
Von 9. April bis 10. Mai 2026 ist die zweite Runde der Klima Biennale Wien geplant. Das Kunst-Festival setzt Impulse für Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft für alle. Mit neuen Ideen, Projekten und Beteiligung der Menschen in Wien will Wien seine Vorreiterrolle in der Klimapolitik weiter festigen. Wien steht für eine soziale und generationengerechte Klimapolitik. Mit ihren Maßnahmen gegen die Klimakrise und die städtische Erhitzung reagiert die Stadt auf globale Herausforderungen und bewahrt die Lebensqualität für die Menschen in Wien.