Aufschub der Solidaritätsabgabe für Budapest
21.4.2026
Die ungarische Staatskasse hat Budapest bis Mitte Juni 2026 von der Zahlung der sogenannten Solidaritätsabgabe befreit. Damit wird eine fällige Tranche vorerst ausgesetzt, um die Liquidität der Stadt zu sichern und laufende Ausgaben wie Gehälter nicht zu gefährden. Die Maßnahme gilt als temporärer Aufschub und schafft Zeit für Gespräche mit der künftigen Regierung über eine nachhaltige Lösung der angespannten Finanzlage der Hauptstadt. Sollte bis zur Frist keine Einigung erzielt werden, wird der Betrag automatisch eingehoben.