Beschlagnahmte Immobilien von Berliner Clan sollen schneller genutzt werden
24.8.2026
Berlin will künftig schneller entscheiden, was mit beschlagnahmten Immobilien aus dem Umfeld der Remmo-Familie geschieht. Die aus dem Libanon stammende Großfamilie lebt seit Jahrzehnten in Berlin und ist den deutschen Behörden unter anderem wegen des Verdachts auf organisierte Kriminalität und Finanzdelikte bekannt. Seit 2015 stehen Angehörige im Fokus von Finanzermittler*innen. 2018 wurden 77 Immobilien vorläufig beschlagnahmt. Laut Anklage sollen Grundstücke und Mietshäuser offiziell Frauen aus Beirut und Berlin gehört haben, die dabei als Strohfrauen für die Remmos aufgetreten sein sollen. Nach Informationen des Tagesspiegel bereitet die Berliner Senatsfinanzverwaltung nun eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe vor, die klären soll, wie eingezogene Immobilien künftig schneller einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden können. Einige Objekte sind bereits endgültig eingezogen worden, darunter ein Gründerzeitanwesen in Alt-Buckow, das der Bezirk künftig als Stadtteilzentrum nutzen möchte.