Bosnisch-herzegowinische Staatsspitze auf Ankara-Besuch
15.3.2021
Am 16. März 2021 stattet das dreiköpfige bosnische Staatspräsidium dem Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, in Ankara einen Besuch ab. Bei dem Treffen wird ein Kooperationsabkommen über Infrastruktur- und Bauprojekte sowie die gegenseitige Anerkennung der Führerscheine unterzeichnet. Das Abkommen soll unter anderem den Abschluss des Straßenbauprojekts Sarajevo-Belgrad, dessen Initiator und Investor die Türkei ist, beschleunigen. Der Wert des Projekts beträgt circa 6 Milliarden Konvertible Mark (3 Milliarden Euro). Derzeit gibt es bürokratische Hürden, die den Bau der Strecken Bijeljina-Sarajevo sowie Sarajevo-Višegrad bis zum Grenzübergang mit Serbien behindern und die zunächst beseitigt werden müssen. Erdogan möchte "mit diesem Projekt die regionale, wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben und die Beziehungen mit Bosnien-Herzegowina und Serbien zusätzlich stärken".