Budapest plant strengere Regeln für Tabakläden
21.9.2026
Auf Initiative mehrerer Budapester Bezirksbürgermeister*innen prüft die ungarische Regierung derzeit , ob Gemeinden künftig die nächtlichen Öffnungszeiten von Tabakläden und deren Alkoholverkauf einschränken dürfen. Hintergrund sind zunehmende Probleme wie nächtlicher Lärm, Alkoholkonsum, achtlos weggeworfener Müll und andere Störungen im öffentlichen Raum rund um die Geschäfte. Für Tabakläden gelten derzeit spezielle landesweite Regelungen, weshalb Gemeinden ihre Öffnungszeiten nicht wie bei anderen Geschäften beschränken können. Ziel der Initiative ist keine vollständige Schließung der Tabakläden, sondern eine stärkere kommunale Regulierung während der Nachtstunden. Das zuständige Ministerium bestätigte, dass die bestehenden Regelungen bereits überprüft werden. Der Verband der Tabakhändler*innen warnt hingegen vor Konflikten mit bestehenden Konzessionsverträgen und einer möglichen Stärkung des Schwarzmarktes.