Die Deutsche Kinemathek hat pünktlich zur Berlinale ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk in Berlin-Mitte eröffnet. Nach dem Auszug vom Potsdamer Platz dient der denkmalgeschützte Backsteinbau zunächst als Übergangslösung für die kommenden zehn Jahre. Aufgrund der deutlich kleineren Ausstellungsfläche verzichtet die Kinemathek auf ihre frühere Dauerausstellung und setzt stattdessen stärker auf Projektionen und visuelle Präsentationen. Herzstück ist die rund 30-minütige Installation Screentime, die anhand von Filmausschnitten und Setfotografien durch die deutsche Filmgeschichte führt. Ergänzt wird das Angebot durch Workshops, Vorträge und wechselnde Ausstellungen. Neu ist auch ein eigener Kinosaal, der während der Berlinale für die Retrospektive genutzt wird und künftig regelmäßige Filmvorführungen bieten soll. Ab Mai ist zudem eine Sonderausstellung zum Thema Queer Cinema geplant.