Diagnosegerät verbessert Versorgung ausgesetzter Tiere in Prag

25.6.2026

Die Stadt Prag will die medizinische Versorgung ausgesetzter und verletzter Tiere in ihren städtischen Tierheimen verbessern. Das Stadtparlament hat die Finanzierung eines neuen veterinärmedizinischen Diagnosegeräts beschlossen. Der geschätzte Auftragswert beträgt 160.000 Euro. Das Gerät soll wichtige Untersuchungen direkt vor Ort ermöglichen. Bisher mussten Tiere in bestimmten Fällen zu externen Tierarztpraxen transportiert werden, was zusätzlichen Stress verursachte und höhere Kosten nach sich zog. Nach Angaben der Stadt nutzen die Tierheime etwa 20-mal jährlich externe Untersuchungen. Diese kosten meist 400 bis 600 Euro, in komplexen Fällen deutlich mehr. Aufgrund begrenzter Platzverhältnisse soll ein Kombigerät mit Röntgen, Fluoroskopie und Computertomografie angeschafft werden. Zum Auftrag gehören zudem Lieferung, Installation und Schulung des Personals. Die städtischen Tierheime nehmen jährlich rund 2.000 Tiere auf, vor allem Hunde und Katzen. Das neue Gerät soll die Diagnostik verbessern und damit die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung erhöhen.​

Quelle: Pražskýpatriot.cz, Prag