Donau-Durchfluss aus der Slowakei wieder erhöht
10.8.2026
Die Slowakei hat Anfang August 2026 den Wasserabfluss in Richtung Ungarn wieder auf 400 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. Zuvor war der Durchfluss für mehrere Tage um 50 Kubikmeter pro Sekunde verringert worden, um dem niedrigen Wasserstand auf slowakischer Seite entgegenzuwirken. Dank dieser Maßnahme stieg der Wasserstand der Donau in Bratislava innerhalb von zwei Wochen um rund einen halben Meter auf etwa 265 Zentimeter. Premierminister Robert Fico (SMER-SD – Richtung-Sozialdemokratie) betonte, die Slowakei habe kein Interesse daran, die ohnehin angespannte Situation in Ungarn weiter zu verschärfen. Gleichzeitig müsse jedoch sichergestellt werden, dass die Schifffahrt auf der Donau möglich bleibe. In Ungarn führte der Wassermangel zuletzt sogar zu Einschränkungen bei der Stromerzeugung im Kernkraftwerk Paks. Fico verwies zudem darauf, dass die zunehmenden Dürren und Hitzewellen die Folgen des Klimawandels deutlich machten und stärkere Maßnahmen zum Schutz und zur Speicherung von Wasser notwendig seien.