Festnahmen nach eskalierten Abitur-Feiern in Berlin
21.3.2026
In Berlin kam es am 20. März 2026 bei mehreren großen Abitur-Feiern im Rahmen der sogenannten Mottowoche zunächst zu ausgelassenen Feiern in Parks wie dem vor dem Zeiss Großplanetarium in Prenzlauer Berg oder dem Rudolph Wilde Park in Schöneberg. Gegen Abend hin kippte dann allerdings die Stimmung, und es kam zu erheblichen Störungen. Hunderte Jugendliche versammelten sich, verursachten Lärm und Vermüllung. Einige Feiernde warfen Flaschen sowie zündeten Pyrotechnik, woraufhin die Polizei die Treffen auflöste. Es kam dabei zu fünf vorübergehenden Festnahmen und rund 15 eingeleiteten Strafverfahren. Zudem wurden Polizeifahrzeuge beschädigt. Als Reaktion auf die Vorfälle forderte Pankows Ordnungsstadträtin Manuela Anders Granitzki (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) mehr Verantwortung seitens der Schulen und Abschlussjahrgänge sowie klare Konsequenzen für rücksichtslose Teilnehmer*innen, da städtische Grünanlagen kein rechtsfreier Raum seien.