Der
Abgeordnete des tschechischen Parlaments Filip Turek (Motoristé) ist am 12.
Jänner 2026 zum Regierungsbeauftragten für den Green Deal und Klimapolitik
ernannt worden. Nach Angaben des Parteivorsitzenden Petr Macinka soll Turek
künftig die klimapolitische Abstimmung zwischen den Ressorts koordinieren und
Tschechien bei ausgewählten EU-Sitzungen sowie informellen internationalen
Treffen vertreten. Turek gilt als scharfer Kritiker des europäischen Green
Deals und ist eine polarisierende Figur, die wiederholt durch Provokationen und
kontroverse Äußerungen in sozialen Medien Aufmerksamkeit erregt hat.
Ursprünglich war er für das Amt des Umweltministers vorgesehen, doch
Staatspräsident Petr Pavel (parteilos) verweigerte seine Ernennung.
Ministerpräsident Andrej Babiš (ANO-JA) erklärte, er sehe keinen Anlass, die
Debatte weiter zu vertiefen. Denn die
Regierung arbeite stabil, ein Koalitionskonflikt sei nicht zu erwarten.