Junge Menschen fühlen sich von Berliner Politik schlecht vertreten
8.9.2026
Laut einer aktuellen Auswertung des BerlinTrends von infratest dimap im Auftrag des rbb fühlen sich 76 Prozent der 16- bis 34-Jährigen von der Berliner Politik schlecht vertreten, nur 15 Prozent sehen ihre Anliegen gut berücksichtigt. 53 Prozent geben zudem an, schlecht über Kandidat*innen und Wahlprogramme zur Abgeordnetenhauswahl informiert zu sein. Trotzdem haben die Jüngeren klare politische Präferenzen: 38 Prozent wünschen sich DIE LINKE (Linke) als führende Kraft im nächsten Senat. Als wichtigste Themen nennen sie Wohnen und Mieten, gefolgt von innerer Sicherheit, Mobilität und Einwanderungspolitik. Auch die finanzielle Situation bereitet Sorgen: 64 Prozent der jungen Befragten fürchten, sich das Leben in Berlin künftig nicht mehr leisten zu können. Bei der Wahl gibt es zudem erstmals 16- und 17-jährige Wahlberechtigte, deren Erwartungen damit stärker in den politischen Fokus rücken.