Kulturgebiet in Ljubljana als Sicherheitsrisikozone eingestuft

27.1.2026

Die Nutzer*innen des autonomen Kulturgebiets auf der Metelko-Straße haben die Entscheidung der Polizei kritisiert, das Gebiet als sicherheitsgefährdet einzustufen. In einer Stellungnahme betonen sie, dass soziale Probleme wie Obdachlosigkeit und Drogenkonsum nicht vom Gebiet verursacht würden, sondern Ausdruck einer unzureichenden Sozialpolitik der Stadt seien. Die Maßnahme berge die Gefahr verstärkter Unterdrückung und diene vor allem jenen, die das Kulturgebiet seit Jahren diskreditieren. Auch die oppositionelle Piratenpartei (Pirati) lehnt die Einstufung ab und warnt vor ausufernder Überwachung. Laut ihren Angaben seien andere Stadtgebiete stärker von Kriminalität betroffen. Die Polizei verteidigt das Vorgehen mit Verweis auf neue gesetzliche Grundlagen und kündigt technische Überwachungsmaßnahmen an.

Quelle: Rtvslo.si, Ljubljana