Migrationsdruck in Bulgarien deutlich gesunken
14.6.2026
Die Zahl der illegalen Migrant*innen, die nach Bulgarien gelangen wollen, ist rückläufig. Das erklärte der Direktor der Grenzpolizei, Hauptkommissar Anton Zlatanov, bei einem Briefing in Burgas. Er erinnerte daran, dass noch vor drei Jahren mehrmals täglich an verschiedenen Orten im Land große Gruppen illegaler Migrant*innen aufgegriffen wurden, darunter in der Umgebung von Sofia und Plovdiv sowie an den Grenzen zu Serbien und Rumänien. Der Migrationsdruck befindet sich derzeit auf einem äußerst niedrigen Niveau. "Den überwiegenden Teil der illegalen Migranten stoppen und blockieren wir bereits an der bulgarisch-türkischen Grenze", erläuterte Zatanov. Zugleich betonte er, dass die Grenze zur Türkei weiterhin die am stärksten belastete Außengrenze Europas im Hinblick auf den Migrationsstrom sei. Laut Zlatanov wurden allein in den vergangenen zwei Jahren mehr als 1.000 Personen festgenommen, die illegal Personen durch Bulgarien transportierten.