Neue Strategie zur Stärkung des serbischen Bergbausektors

23.4.2026

Das serbische Parlament hat die Strategie für die Bewirtschaftung der mineralischen und geologischen Ressourcen der Republik Serbien bis 2040 mit Prognosen bis 2050 verabschiedet. Aus diesem Anlass erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović (parteilos), dass die Republik Serbien seine mineralischen Ressourcen verantwortungsvoll und nachhaltig nutzen wolle und einen technologisch fortschrittlichen sowie wettbewerbsfähigen Bergbausektor entwickeln werde. "Bisher verfügte Serbien über keine strategische Politik in diesem Bereich – die letzte Strategie wurde 2011 erarbeitet, aber nie vom Parlament verabschiedet. Die natürlichen Ressourcen werden in diesem Dokument nicht nur als Rohstoffbasis betrachtet, sondern als strategisches Potenzial für wirtschaftliche Entwicklung, industriellen Fortschritt, Energiesicherheit und die Stärkung der Energieunabhängigkeit. Der Staat wird weder die unkontrollierte Ausbeutung mineralischer Rohstoffe zulassen noch die Entwicklung behindern", so die Ministerin. Die Strategie basiere auf drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung: Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Die erste Säule umfasse Investitionen, die die Stabilität der Versorgung mit mineralischen Rohstoffen sichern sollen. Die zweite Säule beinhalte die Verbesserung des Umweltschutzes, die Anwendung der Prinzipien des nachhaltigen Bergbaus und die Reduzierung negativer Auswirkungen durch den Einsatz moderner Technologien. Die dritte Säule umfasse die Personalentwicklung, die Stärkung der Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und die Verbesserung der Transparenz im Sektor.​

Quelle: eKapija.com, Belgrad