Oberbürgermeister bringt Olympia 2036 in Budapest erneut ins Spiel
17.5.2026
Budapests Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) brachte erneut eine mögliche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 ins Gespräch. Nach seiner Einschätzung könnte das Konzept auch weitere Standorte außerhalb Budapests, darunter ländliche Regionen und möglicherweise auch Städte außerhalb Ungarns in die Austragung einbeziehen. Im Mittelpunkt steht dabei ein Konzept ohne zusätzliche Stadionbauten. Stattdessen soll auf bestehende Sportstätten zurückgegriffen werden. Als zentrale Argumente gelten notwendige Stadtentwicklungsprojekte, vor allem im Bereich Verkehr, insbesondere bei der Flughafenanbindung und im Vorortverkehr sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität der Donau. Damit wird die mögliche Olympiabewerbung zunehmend als langfristiger Modernisierungsimpuls für Budapest und weniger als reines Sportprojekt diskutiert. Seit rund eineinhalb Jahren läuft dazu ein Abstimmungs- und Planungsprozess zwischen der Stadt Budapest und dem Ungarischen Olympischen Komitee.