Öffentlicher Druck führt zu Schließung von Budapester Jugendstrafanstalt
19.1.2026
Das ungarische Innenministerium schließt die Jugendstrafanstalt in der Szőlő-Straße in Budapest. Die dort untergebrachten Jugendlichen wurden bis zum 20. Jänner 2026 in andere Einrichtungen verlegt. Die Anstalt soll bis Mitte März ohne Rechtsnachfolger endgültig aufgelöst werden. Auslöser war ein landesweiter Skandal: Medienberichte deckten schwere Missstände und mutmaßlichen Machtmissbrauch auf. Der Fall löste große öffentliche Empörung aus, prägte wochenlang den politischen Diskurs und führte zu Protesten sowie strafrechtlichen Ermittlungen. Die Schließung gilt als direkter politischer Schritt unter starkem gesellschaftlichem Druck.
Quelle:
telex.hu, Budapest