Quereinsteiger*innen für Lehramt klagen über Probleme

9.5.2022

Seit Jahren herrscht in Berlin ein massiver Mangel an Lehrkräften. Mithilfe von Quereinsteiger*innen, die parallel zum Job an den Universitäten ausgebildet werden, soll gegen den Lehrer*innenmangel vorgegangen werden. Studierende klagen jedoch über zahlreiche Probleme und Hürden, wie etwa über Raummangel und zu wenige personelle Kapazitäten an den Universitäten. Zudem müssen die Studierenden unbezahlte Praktika absolvieren. Von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie heißt es, dass das Masterstudium für Quereinsteiger*innen seitens der Universitäten einen hohen Aufwand erfordere. Die Studierenden kämen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen an die Universitäten, betont Sprecher Martin Klesmann. Daher sei der Betreuungsaufwand höher als bei Regelstudent*innen. Ferner hätten aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren räumliche und personelle Kapazitäten eingeschränkt werden müssen.​

Quelle: rbb (Newsportal vom Rundfunk Berlin-Brandenburg), Berlin