Riesiges Rechenzentrum im Südosten Serbiens geplant
9.5.2026
Die Gemeinde Dimitrovgrad im Südosten Serbiens soll neben Kragujevac zu einem weiteren Standort für ein Rechenzentrum werden. Bürgermeister Vladica Dimitrov (SNS – Serbische Fortschrittspartei) sprach von einer Investition in Milliardenhöhe und bezeichnete das geplante Projekt auf dem Smilovsko polje als beispiellos für die Stadt – das Zentrum werde rund achtmal größer als jenes in Kragujevac. Die Bauarbeiten sollen vier bis fünf Jahre dauern und zahlreiche Unternehmen sowie Arbeitskräfte aus der Region einbinden. Nach Fertigstellung sollen die Kapazitäten unter anderem von Bulgarien, der Türkei und Montenegro genutzt werden. Ausschlaggebend für die Standortwahl seien die Nähe zu einem geplanten Solarkraftwerk sowie zu einem großen Umspannwerk gewesen, da Rechenzentren sehr energieintensiv sind. Zudem biete das rund 60 Hektar große, ebene Gelände ideale Voraussetzungen für eine energieeffiziente Errichtung.