Sparpläne sorgen für Streit um Mädchentreff im Berliner Bezirk Neukölln
29.3.2026
In Berlin sorgt die Kürzung von 50.000 Euro für Mädchentreffs in Neukölln für politische Kontroversen. Betroffen ist auch der Träger "Madonna", dessen Sozialarbeiter*innen ein mutmaßliches Vergewaltigungsopfer betreuten. Bezirksstadträtin Sarah Nagel (Die Linke) verweist darauf, dass die Einsparungen bereits vor dem Vorfall beschlossen und mit einer angeblich guten Versorgungslage begründet wurden. Gleichzeitig ermittelt die Polizei wegen möglicher Versäumnisse von Behörden, nachdem Hinweise auf die Tat zunächst nicht angezeigt worden sein sollen. Auch die Rolle des Jugendamts steht dabei in der Kritik, während politische Forderungen nach Konsequenzen lauter werden. Die Bildungsverwaltung unter Katharina Günther-Wünsch (CDU – Christlich Demokratische Union) fordert Aufklärung. Der Fall verschärft die Debatte über Kinderschutz, Ressourcenverteilung und behördliches Handeln in sozialen Brennpunkten.