Staatskasse zieht rund 20,8 Millionen Euro von Budapests Konto ein

27.7.2026

​Der ungarische Staat hat rund 20,8 Millionen Euro direkt vom Konto der Stadt Budapest eingezogen. Hintergrund ist der seit Jahren andauernde Streit um die Solidaritätsabgabe, die wohlhabendere Gemeinden an den Staat zahlen müssen und die Budapest finanziell stark belastet. Der aktuelle Betrag gehört jedoch nicht zu den für 2026 fälligen Zahlungen, die der neue Finanzminister András Kármán (TISZA –​ Respekt- und Freiheitspartei) bis 15. Oktober aufgeschoben hatte, sondern zu einer bereits im Dezember 2025 fällig gewordenen Rate. Budapest hatte auch für diese Summe eine weitere Fristverlängerung beantragt, erhielt diese aber nicht. Der ungarischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr damit bereits rund 80,6 Millionen Euro abgezogen, weshalb Budapest weiterhin mit ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten kämpft.​

Quelle: 24.hu, Budapest