Stadt Budapest erinnert an Rom*nja-Mordserie

24.2.2026

In Budapest wurde die öffentliche Fotoausstellung "Ne nyisd ki" (Öffne es nicht) eröffnet, die an die Opfer der rassistisch motivierten Mordserie gegen Rom*nja  in den Jahren 2008 und 2009 erinnert. Die Ausstellung von Róbert Bordás dokumentiert die gesellschaftlichen Folgen dieser Attentate und will die Bedeutung von Erinnerung, Menschenwürde und gegenseitigem Respekt hervorheben. Der Budapester Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) betonte in seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit, dass künftige Generationen über diese Taten informiert sind und sich mit der Geschichte auseinandersetzen. Begleitend werden Filme und Gespräche angeboten, um weiterführende Kontexte sichtbar zu machen.

Quelle: enbudapestem.hu,