Am Sonntag, dem 15. Februar, feierten "Wax and Gold" von Ruth Beckermann und "Rose" von Markus Schleinzer ihre Premieren. Beckermanns Dokumentarfilm beleuchtet das Hilton in Addis Abeba als Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche. Schleinzer erzählt in seinem österreichisch-deutschen Historiendrama von einer Frau, die im 17. Jahrhundert als Soldat lebt und ihre Identität verbirgt. Am fünften Tag der Berlinale folgten die Weltpremieren von "Vier minus drei" und "Die Blutgräfin". Die Verfilmung der Lebensgeschichte der anwesenden Buchautorin, berührte das Publikum zu Tränen, nicht zuletzt durch die intensive schauspielerische Leistung von Valerie Pachman. Ulrike Ottingers "Die Blutgräfin" lebt von der eindrucksvollen Präsenz von Isabelle Huppert, die der Figur große Intensität und Körperlichkeit verleiht. Insgesamt ist 2026 ein Rekordjahr für den österreichischen Film auf der Berlinale: Zwölf Produktionen sind im Festivalprogramm vertreten.