Die städtische Abfallsammlung und -entsorgung (OLO) in Bratislava und der staatliche Fernwärmekonzern "MH Teplárenský holding" haben am 11. Februar 2026 ein Memorandum unterzeichnet. Es schafft die Grundlage für künftige Wärmelieferungen aus der Abfallverwertungsanlage (ZEVO). Ziel ist ein langfristiger Vertrag, der die Abnahme der erzeugten Wärme absichert – ein wichtiger Schritt für die geplante Modernisierung der Anlage und ihren künftig umweltfreundlicheren Betrieb. OLO hatte die Pläne zur Modernisierung der ZEVO-Anlage, die in Bratislava der Abfallverbrennung dient, im April 2025 vorgestellt. Die bestehende Anlage nähert sich dem Ende ihrer Lebensdauer. Derzeit läuft ein öffentliches Vergabeverfahren zur Auswahl eines Generalunternehmens für das Projekt. Künftig soll in der Müllverbrennungsanlage überwiegend Abfall aus Bratislava verarbeitet werden, und zwar ausschließlich gemischter Kommunalabfall. Laut OLO handelt es sich um eines der größten Infrastrukturprojekte im Bereich Abfall und Energie in der Geschichte der Stadt. Die dabei erzeugte Energie soll helfen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu senken und die Energiesicherheit der Hauptstadt zu stärken.