Studie untersucht Drogenrückstände im Krakauer Abwasser
18.3.2026
Die Europäische Drogenagentur (EMCDDA) hat von Jänner bis Mai 2025 das Abwasser in 130 Touristenstädten aus 28 Ländern untersucht. Dabei wurde der Kalender lokaler Festivals und Veranstaltungen berücksichtigt, um Verzerrungen der Ergebnisse zu vermeiden. Es wurden Proben analysiert, die etwa 72 Millionen Menschen entsprechen. Krakau verzeichnete – wie aus der Studie hervorgeht – ebenso wie andere untersuchte Städte einen kokainbedingten Anstieg um 77 Prozent. In anderen Städten sinkt der Konsum von Ecstasy, nicht jedoch in Krakau, wo der MDMA-Konsum um 249 Prozent zugenommen hat. Die Daten für Krakau werden in dieser Studie seit 2019 erfasst.