Umstrittene Nationalpark-Beschlüsse in der Slowakei aufgehoben

28.8.2026

Die slowakische Regierung hat kürzlich umstrittene Beschlüsse zur Verwaltung der Wälder in vier Nationalparks wieder aufgehoben. Betroffen sind die Nationalparks Hohe Tatra, Niedere Tatra, Poloniny und Kleine Fatra. Die Beschlüsse waren erst Anfang Juli 2026 gemeinsam mit einer neuen Einteilung der Parks in unterschiedlich streng geschützte Gebiete gefasst worden. Für Kritik sorgte, dass der staatliche Forstbetrieb die Wälder und Grundstücke weiterhin bewirtschaften sollte, obwohl sie von den Nationalparks verwaltet werden. Gegner*innen sahen darin eine Schwächung des Naturschutzes und warnten, dass dadurch 450 Millionen Euro aus dem EU-Aufbauplan gefährdet sein könnten. Das Umweltministerium wies diese Befürchtungen zurück. Umwelt- und Landwirtschaftsministerium haben sich Anfang August auf den weiteren Umgang mit den staatlichen Wäldern in den Nationalparks geeinigt. Die bisherigen Regierungsbeschlüsse wurden dadurch laut Umweltministerium überflüssig und nun aufgehoben.

Quelle: bratislava.sme.sk, Bratislava