Die Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft "ver.di", "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft " (GEW), "Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt" (IG BAU) und "Gewerkschaft der Polizei" (GdP) rufen für Mittwoch, den 11. Februar 2026, zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf. In Berlin müssen sich Eltern und Bürger*innen auf Einschränkungen in Kitas, Schulen und Bezirksämtern einstellen, einzelne Einrichtungen bleiben geschlossen. Auch Beschäftigte von Polizei, Feuerwehr und Senatsverwaltungen beteiligen sich und reisen zu einer zentralen Kundgebung nach Potsdam. In Bundesland Brandenburg sind unter anderem Landesministerien, nachgeordnete Behörden, Polizei und Hochschulen betroffen. Hintergrund ist die dritte Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Arbeitgeber*innen haben bislang kein konkretes Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro pro Monat. In Potsdam rechnet die Polizei rund um die Demonstration mit erheblichen Verkehrsbehinderungen vor allem zwischen zehn und zwölf Uhr.