Donau-Niedrigwasser belastet Ölversorgung in Serbien

23.7.2026

Aufgrund des niedrigen Wasserstands der Donau sei im Juli nur ein Viertel der geplanten Menge an Erdölprodukten importiert worden, was die Lagerbestände auf dem serbischen Markt deutlich reduziert habe, erklärte die serbische Energieministerin Dubravka Đedović Handanović (parteilos). Die Lastkähne würden nahezu leer nach Serbien zurückkehren, da sie nur 30 bis 40 Prozent ihrer Gesamtkapazität transportieren könnten. Die Versorgung werde zusätzlich dadurch erschwert, dass der Transport per Lkw und Bahn nicht ausreiche und deutlich teurer sei, was sich auf die Einzelhandelspreise für Energieträger auswirke. Als Hauptursache dafür nennt die Ministerin vor allem globale Konflikte. Deshalb habe der Staat mit einer Senkung der Verbrauchssteuer um 20 Prozent interveniert, um den Markt zu stabilisieren, so die Ministerin.​

Quelle: Kurir, Belgrad