Eichenprozessionsspinner breitet sich in Berlin und Brandenburg aus

13.7.2026

Der Eichenprozessionsspinner sorgt in Berlin und Brandenburg derzeit für zunehmende Probleme. Besonders betroffen ist der Spreewald, wo mehrere Gewässerabschnitte wegen der Gesundheitsgefahr für Besucher*innen und Beschäftigte voraussichtlich bis Ende Juli beziehungsweise Anfang August für den Bootsverkehr gesperrt bleiben. Grund für die Maßnahmen sind die feinen Brennhaare der Raupen, die Hautreizungen, Augenbeschwerden und Atemprobleme auslösen können. Auch in Berlin wurden zahlreiche Befallsstellen gemeldet, unter anderem in Grünanlagen, Parks und an Straßenbäumen. Expert*innen führen die starke Ausbreitung unter anderem auf die klimatischen Bedingungen zurück, die dem wärmeliebenden Schmetterling zugutekommen. Behörden raten dazu, Abstand zu befallenen Bäumen und Nestern zu halten und betroffene Bereiche nicht zu betreten. Die Raupenhaare bleiben auch nach der Verpuppung über längere Zeit gefährlich, da sie sich weiter in der Umgebung verteilen können.

Quelle: rbb (Newsportal vom Rundfunk Berlin-Brandenburg), Berlin