Innensenatorin zieht Bilanz nach 1. Mai in Berlin
3.5.2026
Nachdem der 1. Mai in Berlin in der Vergangenheit häufig von Ausschreitungen, Krawallen und umfangreichen Polizeieinsätzen begleitet war, ist die diesjährige Bilanz deutlich ruhiger ausgefallen. Sowohl die Demonstrationen als auch die Feierlichkeiten seien weitgehend störungsfrei verlaufen, größere Zwischenfälle ausgeblieben. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (Sozialdemokratische Partei Deutschlands – SPD) zog daher eine positive Bilanz und hob hervor, dass sich die Lage im Vergleich zu früheren Jahren spürbar entspannt habe. Besonders betont wurde, dass Polizei, Veranstalter*innen und Einsatzkräfte gut zusammengearbeitet hätten und die Stadt nach den Veranstaltungen vergleichsweise schnell wieder aufgeräumt gewesen sei. Laut aktueller Polizeibilanz zum 1. Mai 2026 in Berlin waren über 5.300 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, es kam zu rund 87 Festnahmen, 121 Ermittlungsverfahren sowie 15 verletzten Polizist*innen.