Keine Preisstopps bei öffentlichen Dienstleistungen in Ljubljana

5.5.2026

Angesichts der durch den Konflikt im Nahen Osten verursachten steigenden Energiepreise, fordert die Opposition in Ljubljana von der Stadt Maßnahmen zur Entlastung der Bürger*innen. Sie schlägt unter anderem einen Preisstopp für öffentliche Dienstleistungen wie den Nahverkehr, die Müllabfuhr und die Fernwärme sowie zeitweise kostenlose Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Die Stadtverwaltung weist die Forderungen jedoch zurück und betont, die Tarife der kommunalen Unternehmen seien bereits "auf dem geringstmöglichen möglichen Niveau" kalkuliert. Zusätzliche Preisdeckel oder Gratisangebote könnten laut Stadt die Stabilität und Weiterentwicklung öffentlicher Dienste gefährden. Zudem erklärten die Verkehrsbetriebe, dass Monats- und Jahreskarten seit 2010 nicht verteuert wurden.

Quelle: Dnevnik.si, Ljubljana