Im Stadtteil Štepanjsko naselje kommt es seit Jänner 2026 zu Konflikten, nachdem die Stadt Ljubljana eine kostenpflichtige Parkzone eingeführt hatte. Viele Anrainer*innen lehnten die Gebühren, den Mangel an Parkplätzen und die strengen Kontrollen ab. In den ersten Tagen wurden über hundert falsch abgestellte Autos abgeschleppt. Die Maßnahme wurde zudem als zusätzliche Einnahmequelle gesehen, weshalb eine Zivilinitiative Klage gegen das neue Parkregime einreichte. Nach der vorläufigen gerichtlichen Aussetzung des neuen Parkregimes im Stadtteil hat die Stadtgemeinde Ljubljana angekündigt, Einspruch einzulegen. Bis zur endgültigen gerichtlichen Entscheidung wird die Stadtgemeinde den Verkehr dort nicht überwachen und keine Parkgebühren einheben. Gleichzeitig werden einzelne infrastrukturelle Maßnahmen fortgesetzt, darunter die Markierung von knapp 100 zusätzlichen Parkplätzen sowie Änderungen der Verkehrsführung, etwa eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf zehn Kilometer pro Stunde und neue Fahrradmarkierungen. Die Anrainer*innen haben mittlerweile bei einer Versammlung konkrete Vorschläge zur Problemlösung für die Stadtgemeinde gesammelt, die vom Bürgermeister inzwischen abgelehnt wurden.