Medikamentenmangel belastet slowakisches Gesundheitswesen

22.4.2026

Medikamentenmangel, zusätzliche Gebühren bei Ärzt*innen und wachsende Schulden der Krankenhäuser zählen zu den größten Problemen im slowakischen Gesundheitswesen. Zu diesem Schluss kamen Vertreter*innen des öffentlichen und privaten Sektors bei einer Veranstaltung der Patient*innenrechtsvereinigung am 22. April. Besonders kritisch sei die eingeschränkte Verfügbarkeit von innovativen und auch gängigen Arzneimitteln. Patient*innen erhalten moderne Behandlungen oft nur über Sondergenehmigungen. Zudem belasten hohe Außenstände durch verschuldete Krankenhäuser die Lieferant*innen von medizinischen Produkten. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass sich die Verfügbarkeit der ambulanten Gesundheitsversorgung sowohl in der Allgemeinmedizin als auch in der spezialisierten Versorgung kontinuierlich verschlechtert. Die Verbände fordern daher langfristige und systematische Lösungen.

Quelle: teraz.sk, Bratislava