Nach Hantavirus-Ausbruch muss Berliner Passagier für 45 Tage in Quarantäne
12.5.2026
Nach einem Hantavirus-Ausbruch, bei dem laut WHO acht Infektionen bestätigt wurden und drei Personen gestorben sind, wurde das Kreuzfahrtschiff Hondius evakuiert und Passagier*innen über Teneriffa und Eindhoven nach Europa zurückgebracht. Vier deutsche Reisende wurden anschließend nach Frankfurt am Main gebracht. Von dort wurden sie weiterverteilt und sollen sich in häusliche Quarantäne begeben. Eine Person aus dem Großraum Berlin ist inzwischen symptomfrei eingetroffen und befindet sich unter engmaschig überwachter Isolation zu Hause. Die Berliner Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD - Sozialdemokratische Partei Deutschlands) erklärte, dass ursprünglich auch eine Untersuchung in der Charité vorgesehen war, diese aber aufgrund stabiler medizinischer Einschätzung nicht notwendig gewesen sei. Die Quarantäne soll voraussichtlich bis zu 45 Tage dauern, während die "Hondius" ihre Fahrt Richtung Rotterdam fortsetzt.