Neues Unterstützungsprogramm der Weltbank für Serbien

27.3.2026

Das neue, mehrjährige Unterstützungsprogramm der Weltbank für Projekte im serbischen Energiesektor wird in mehreren Phasen strukturiert sein. Die erste Phase des Projekts umfasst den Bau eines neuen Gaspipeline‑Abschnitts zwischen Niš in Südserbien und Velika Plana in Zentrals­erbien. Gleichzeitig werden technische Unterlagen für weitere Vorhaben erstellt. Dazu zählen eine geplante Pipeline von Mokrin im Norden des Landes nach Belgrad sowie der Bau zusätzlicher Gasspeicher und zugehöriger Leitungen. Das bestätigte Energieministerin Dubravka Đedović Handanović (parteilos) bei einem Treffen mit einer Delegation der Weltbank. Das neue Programm sieht umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Gasinfrastruktur sowie in Energieeffizienzmaßnahmen vor. Innerhalb der kommenden zwei Jahre sollen zudem zwei neue grenzüberschreitende Gasverbindungen nach Nordmazedonien und Rumänien entstehen – ein Schritt, der die Diversifizierung der Energieversorgung stärken und die Versorgungssicherheit erhöhen soll. Bei dem Treffen wurde außerdem die Möglichkeit erörtert, die Infrastruktur künftig auch für den Transport von Wasserstoff zu nutzen. Dies würde die Flexibilität des Energiesystems erhöhen und Serbien besser auf die Anforderungen der Energiewende vorbereiten.

Quelle: eKapija.com, Belgrad