Am 26. Februar 2026 fand im polnischen Sejm die erste Sitzung der parlamentarischen Arbeitsgruppe für den Bau der U-Bahn in Krakau statt. An dem Treffen nahmen nicht nur Abgeordnete der Regierungskoalition aus Kleinpolen teil, sondern auch Vertreter*innen der wichtigen Ministerien für Infrastruktur, Inneres und Verwaltung, Nationale Verteidigung, Finanzen sowie Fonds und Regionalpolitik. Der stellvertretende Infrastrukturminister erklärte, dass der Bau der U-Bahn in Krakau von der Regierung konkret unterstützt werde. Das Infrastrukturministerium beabsichtigt, beim Ministerium für Fonds und Regionalpolitik die Bereitstellung von zehn Milliarden Euro aus der nächsten EU-Förderperiode 2028–2034 für Projekte im Zusammenhang mit dem Bau von U-Bahnen in polnischen Städten zu beantragen – darunter in erster Linie in Krakau. Es wurde auch über die Möglichkeit gesprochen, Mittel für den Bau der U-Bahn aus dem Regierungsprogramm für Bevölkerungsschutz und Zivilschutz (OLiOC) zu erhalten. Diese Mittel könnten für den Bau von unterirdischen Schutzräumen für die Einwohner*innen verwendet werden. Die Stationen und Tunnel sollen als Teil der Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz behandelt werden.