Das ungarische Ölunternehmen MOL und der russische Energiekonzern Gazprom haben sich auf die grundlegenden Bestimmungen des zukünftigen Kaufvertrags für den serbischen Ölkonzern NIS geeinigt. Der Vertrag wird dem US‑amerikanischen Office of Foreign Assets Control (OFAC) zur Genehmigung vorgelegt. Während der Verhandlungen sei es Serbien gelungen, den staatlichen Eigentumsanteil um fünf Prozent zu erhöhen, erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović (parteilos). Zudem werde erwartet, dass ein Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Vertrag einbezogen werde. Nach dem Verkauf von NIS im Jahr 2008 habe Serbien weniger als 30 Prozent der Anteile gehalten. Das Ziel sei es nun, den Anteil am Unternehmen zu erhöhen, um größere Mitspracherechte zu erlangen, so Đedović Handanović.