Sanierung slowakischer Denkmäler inkludiert Romn*ja-Communities

6.1.2026

Das landesweite Projekt "Menschen und Burgen" hat in den vergangenen zwei Jahren 31 Kulturdenkmäler in der Slowakei umfassend saniert. Realisiert wurde es von der Zentrale für Arbeit, Soziales und Familie der Slowakei gemeinsam mit dem Amt des Regierungsbeauftragten für Romn*ja-Gemeinschaften. Insgesamt beteiligten sich an den Projekt 575 Arbeiter*innen, wovon mehr als 60 Prozent aus den Romn*ja-Communities stammen. Ziel war es, das kulturelle Erbe zu bewahren, die touristische Attraktivität zu steigern und gleichzeitig soziale Integration durch Arbeit zu fördern. Regierungsbeauftragter Alexander Daško betont, dass das umgesetzte Projekt zu einem Beispiel guter Praxis geworden ist und zugleich eine Inspiration für weitere systemische Lösungen im Bereich der Inklusion und Beschäftigung benachteiligter Bevölkerungsgruppen darstellt. Die Investitionen wurden durch EU-Mittel und nationale Förderungen ermöglicht.

Quelle: teraz.sk, Bratislava