Serbische Städte wollen smarte Technologien im Alltag ausbauen
13.3.2026
Smarte und nachhaltige Städte befinden sich in Serbien noch in der "Entstehungsphase". Nun wollen aber mindestens fünf lokale Selbstverwaltungen in den nächsten drei Jahren digitalisierte Systeme implementieren. Die Systeme sollen Bürger*innen den Alltag erleichtern sowie Gemeinden eine effizientere Nutzung von Ressourcen ermöglichen. Smarte Lösungen beziehen sich auf das Management von Parkplätzen, Wasserversorgung und Grünflächen. So soll etwa die ostserbische Gemeinde Veliko Gradište einen Smart Carport erhalten – eine Solarladestation für Elektrofahrzeuge, die gleichzeitig als kleine Solarkraftanlage dient. Im Südosten Serbiens erhält die Gemeinde Pirot eine smarte Lösung für das Parkraummanagement: Parkgebühren werden über eine App bezahlt, den Nutzer*innen stehen in Echtzeit Informationen über freie Parkplätze zur Verfügung. Raška im Südwesten Serbiens bekommt eine Plattform zur Verwaltung von Grünflächen. Daneben ist ein smarter Wasserversorgungsdienst – ein Sensorensystem zur Messung von Wasserdurchfluss und -druck – für Vrnjačka Banja und Kragujevac (Zentralserbien) geplant. Es wird erwartet, dass sich etwa zehn weitere lokale Selbstverwaltungen dem Trend der Smart-Lösungen anschließen.