Ungarische Hauptstadt nimmt 43 Millionen Euro schweren Kredit auf

26.4.2023

Der Budapester Gemeinderat entschied sich nach einer langen Debatte für die Aufnahme eines Entwicklungskredites in der Höhe von 43 Millionen Euro. Dies ist die erste Maßnahme im Rahmen des finanziellen Überlebensplans von Budapest, die die Stadt in der bankrottnahen Situation über Wasser halten soll. Zsolt Wintermantel, Budapester Fraktionsleiter der Regierungspartei Fidesz (Bund Junger Demokraten), erklärte bei der Sitzung, dass die aktuelle Situation das Ergebnis einer verantwortungslosen Finanzpolitik der Stadt sei und der Oberbürgermeister immer ​anderen die Schuld gebe. Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) zufolge habe allerdings der kontinuierliche Entzug von Finanzmitteln seitens der Regierung zur jetzigen Situation geführt. Die Maßnahme wurde mit 18 Ja-Stimmen und der Enthaltung der Abgeordneten der Regierungspartei Fidesz angenommen.​

Quelle: telex.hu, Budapest