Ungarische Regierung und Hauptstadt bündeln Kräfte gegen soziale Krisen

24.7.2026

​Der ungarische Staat beteiligt sich künftig stärker an der Bewältigung sozialer Probleme im öffentlichen Raum von Budapest, insbesondere im Umgang mit Obdachlosigkeit, Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen. Neben einer verstärkten Polizeipräsenz werden mobile, interdisziplinäre Teams aus Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Psychiater*innen und Suchttherapeut*innen eingesetzt, um Betroffenen vor Ort schnell Hilfe anzubieten. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Polizei und sozialen Einrichtungen verbessert und die Versorgung obdachloser Menschen nach Krankenhausaufenthalten ausgebaut werden. Auch die Stadt Budapest gründet eine Koordinierungsgruppe, in der Bezirke, Behörden, Polizei sowie Sozial- und Gesundheitsorganisationen gemeinsame Lösungen erarbeiten. Hintergrund sind unter anderem Beschwerden mehrerer Bezirksbürgermeister*innen über die zunehmende Sichtbarkeit hilfsbedürftiger und suchtkranker Menschen im öffentlichen Raum.​

Quelle: telex.hu, Budapest