Ungarns Ministerium für Bau und Verkehr (ÉKM)
hat bestätigt, in den kommenden Monaten ehemalige Bahnflächen im Umfeld der
Budapester Bahnhöfe verkaufen zu wollen. Betroffen wären Grundstücke und
stillgelegte Bahngebäude in der Umgebung des Süd-, West-, Ost- und
Kelenföld-Bahnhofs. Die Immobilien sollen im März 2026 zum Verkauf angeboten
werden, die Verträge würden am 10. April – also zwei Tage vor den Parlamentswahlen
– unterzeichnet. Aus der Opposition äußerste sich unter anderem Dávid Vitézy
(parteilos) kritisch zu dem Vorhaben. Er bezeichnete den Plan als unsinnig und argumentierte,
dass die Flächen nur auf Grundlage einer klaren Zukunftsvision und eines
durchdachten Stadtentwicklungskonzepts genutzt werden sollten. Vitézy will nun
Widerstand initiieren, so dass der Budapester Gemeinderat diesen Plan
geschlossen ablehnt.