In Bratislava soll bald das erste hochmoderne Rechenzentrum für künstliche Intelligenz (KI) entstehen. Das gab Präsident Peter Pellegrini (parteilos) am 19. Februar 2026 während des AI-Gipfels in Neu-Delhi, Indien, bekannt. Das Datencenter soll über eine Leistung von einem Megawatt verfügen und auf neuartigen Chips basieren, die bislang in Europa noch nicht eingesetzt wurden. Pellegrini betonte, dass die Slowakei dank ihres Energieüberschusses aus Atom- und Wasserkraft ideale Voraussetzungen habe, um sich in der Region zu einem führenden Standort für autonome digitale und KI-Infrastruktur zu entwickeln. Sensible staatliche Daten müssten künftig nicht mehr auf externen Cloud-Systemen rund um den Globus gespeichert werden. Langfristig könnten zudem große Rechenzentren internationaler Akteure entstehen, deren Kapazitäten nicht nur von slowakischen, sondern auch von ausländischen Nutzer*innen für Tests und neue Modelle genutzt werden könnten. Die Technologie solle laut Pellegrini breite Anwendung finden – vom Gesundheitswesen über die Verwaltung bis hin zur Landwirtschaft.