Welle von Bombendrohungen in Kroatien
29.4.2026
In Zagreb und zahlreichen weiteren Städten Kroatiens ist es erneut zu Bombendrohungen gegen Schulen und öffentliche Einrichtungen gekommen. Mehrere Grund- und Mittelschulen wurden evakuiert. Die Polizei überprüft die betroffenen Gebäude, aber bisher erwiesen sich alle Drohungen als falsch. Die aktuelle Welle von über 500 Drohmeldungen betrifft neben Schulen auch Kindergärten, Einkaufszentren und Flughäfen. Behörden wollen nun mit erhöhter Wachsamkeit und internationaler Zusammenarbeit reagieren. Expert*innen vermuten, dass die Drohungen teilweise mithilfe von KI generiert wurden. Ein Ziel könnte, neben der Störung des öffentlichen Lebens, eine gezielte Verunsicherung der Bevölkerung sein. Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits erheblich: Evakuierungen führen zu Arbeitsausfällen, organisatorischem Chaos und hohen Kosten. Neben den praktischen Auswirkungen warnen Fachleute auch vor den psychischen Folgen, insbesondere für Kinder und Eltern. Wiederholte Alarmierungen könnten langfristig Stress und Angst verstärken.